650-Jahrfeier in Steinheid

Samstag, 09.Juni 2012 - Mittelaltermarkt in Steinheid

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Zahlreiche Handwerker aus der Region haben sich in entsprechender Kostümierung auf dem Marktplatz in Steinheid zusammengefunden, um ihr altes Handwerk zu demonstrieren und ihre Produkte zum Kauf anzubieten. Nicht nur für Kinder war es sehr interessant zu zusehen, wie die Dinge die man oftmals aus dem Alltag kennt, hergestellt werden. Auch wir waren dabei und führten unser Glasbläserhandwerk den interessierten Gästen vor.

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Natürlich konnte man einige unserer Erzeugnisse auch direkt vor Ort erwerben. Besonders unsere Vögel kamen bei Jung und Alt gut an und zauberten ein Lächeln auf manches Gesicht. Aber auch die Reflexkugeln erinnerten viele an alte Zeiten und die eigene Kindheit.

Sonntag, 10.Juni 2012 - Festumzug

Zahlreiche Vereine, Gewerbetreibende und Freiwillige haben sich am Festumzug anlässlich der 650-Jahrfeier beteiligt und veranschaulichten das Leben in Steinheid im Wandel der Zeit. Nicht nur bei den Bewohnern Steinheids kam dieser Umzug gut an, auch die vielen Zuschauer von außerhalb waren begeistert davon, was die Steinheider auf die Beine gestellt haben.


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Im Inneren unseres Fahrzeuges haben wir eine kleine Werkstatt nach alter Vorlage aufgebaut, mit Arbeitsplatz für den Glasbläser, Tisch zum Verspiegeln bzw. Bemalen und einem Nagelbrett zum Trocknen der Kugeln. Auch ein kleiner Vogelkäfig war nach alter Vorlage angebracht, welcher dem Glasbläser früher häufig das Leben rettete. Sobald die Vögel im Inneren aufhörten zu singen, wusste der Glasbläser das es Zeit wurde Sauerstoff in den Raum zu lassen.


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Kurz vor dem Start des Festumzugs nahm unser Team Aufstellung zum Gruppenfoto vor dem Fahrzeug. Jeder hatte seine Aufgabe, das Fahrzeug war fertig dekoriert, es konnte also los gehen. Gespannt wurde überlegt wie viele Zuschauer sich wohl eingefunden hatten.


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Während des Umzuges zeigten wir, auf welch anstrengende Weise die Glasbläser früher Ihre Waren ausliefern mussten. Das Gestell auf welchem die Kartons aufgestapelt sind, ist Original erhalten und in unserem Haus zu bestaunen. Bei Wind und Wetter mussten die Glasbläser so früher mehrmals in der Woche bis zu 50 km zurücklegen, auch im Winter.


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